Über mich - ausführlich

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Schon als Kind habe ich sehr viel gelesen. Dabei haben mich vor allem Lebensgeschichten interessiert.

Ich war und bin sehr neugierig: Was macht Menschen mutig, stark und unabhängig? Was motiviert sie, über sich selbst hinauszuwachsen? Was bewegt sie dazu, ihr Leben "umzukrempeln", um wirklich authentisch zu sein? Was hindert sie daran?

Lesen, Schreiben, Zeichnen, Singen - all das hat mich immer begleitet.

Ursprünglich wollte ich Architektin werden, der Weg über die Bauzeichnerin passte nicht zu mir, hat dann aber direkt über die Jugendredaktion meines Ausbildungsbetriebes Ingenieurhochbau zum Journalismus geführt. 

Die Arbeit in der Nachrichtenagentur  ADN hat mich gelehrt, Sachverhalte bei Bedarf in aller Kürze darzustellen. Das hat mir später sehr genützt bei der konzeptionellen Arbeit im sozialen Bereich.

Durch meine eigene Familiensituation angeregt, suchte ich mir in der „Wendezeit“ Gleichgesinnte und gründete mit ihnen den Verein SHIA e.V., der noch heute in den Neuen Bundesländern erfolgreich und anerkannt Einelternfamilien unterstützt. 

Den Journalismus an den Nagel zu hängen und Geschäftsführerin beim Verein zu werden, war eine  gute Entscheidung. So viele unterschiedliche Lebens- und Familiengeschichten! Meinen Kindern hat die „SHIA-Familie“ ebenfalls gut getan z.B. durch abwechslungsreiches Miteinander mit anderen Familien und eine engagierte und ausgefüllte Mutter.

Mit dem Sozialpädagogikstudium wollte ich mehr über die Gesellschaftsordnung erfahren,  in der ich nun lebte.  Darüber hinaus lernte ich viele Menschen kennen, die ihr Leben durch "Wende-Brüche" ganz neu auszurichten begannen. Und Menschen mit der anderen deutschen Sozialisation. Das habe ich immer als große Bereicherung empfunden. Auch mit der eigenen Familiengeschichte habe ich mich lange und intensiv auseinandergesetzt.

Das wurde geradezu lebensnotwendig, als ich im November 2000 an Pemphigus vulg. erkrankte. Diese seltene Autoimmunkrankheit habe ich als Identitätskrise begriffen.

Die „sieben dunklen Jahre“ sind überstanden aber sie haben mich, meinen weiteren Lebensweg und ganz sicher auch meine Kinder (Jg. 1986 / 87) sehr geprägt.

Von "Zimmermanns Pflegeteam", einem ambulanten Pflegedienst, wurde ich eine Zeitlang selbst versorgt und dort wurde ich dann im September 2005  als "Kulturbeauftragte" wieder berufstätig. Zur Betreuung alter und vor allem demenzkranker Menschen bin ich dann fast selbstverständlich gekommen.

 

Die Biografien alter Menschen zu würdigen, Erinnerungen zu bewahren und Fähigkeiten zu fördern, liegt mir sehr am Herzen.  Schließlich konnte ich dabei auch mein Faible für das Puppenspiel nutzen, in der praktischen Arbeit  neue Fertigkeiten erschließen. Und vor  allem erleben, wie viele der alten Menschen in ungeahnter Form davon profitieren, beispielsweise in Selbstausdruck und im Äußern von Emotionen, wo dies kaum noch möglich erscheint.

 

Warum auch die Literatur und Kultur im weitesten Sinne zu meinen Tätigkeitsfeldern wurde? Vor allem die Kinderliteratur und (Auto)-biografien haben mich immer interessiert und das eigene Schreiben hat mich über die Jahre begleitet.

Eine Freundin vertraute mir ihr Buchprojekt an. Der Stadtführer "Berlin erkunden" ist seit einiger Zeit erfolgreich verlegt.

(siehe Referenzen

Inzwischen veranstalte ich einen Literarisch-musikalischen Salon, um das künstlerische Engagement Anderer zu fördern. Mit meinem musikalischen Partner André Kolin trete ich regelmäßig als Sängerin im unterschiedlichen Rahmen auf.  Unser wichtigstes Projekt: Lieder zu den Romanen der Schriftstellerin Peggy Langhans, konzipiert als Musikalische Lesung. Wohin es darüber hinaus geht, können Sie unter den Schwerpunkten dieser Website lesen...  

Werden und Wachsen steht für das Entdecken, die Anerkennung und Unterstützung der Talente von Menschen, die sich zeigen  und mitteilen möchten oder die etwas zu sagen haben, was über den eigenen Tellerrand hinausreicht.

Dass meine Firma selbst noch - und immer wieder neu - am Werden und Wachsen ist, empfinde ich als große Chance, mein Wissen und meine Leidenschaft genau dort einsetzen zu können, wo sie gebraucht werden.

 

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